Rachearie

Theaterstück von Lars Norén
(erschienen im Rowohlt Verlag)


Regie & Bühne: Johann Camut
Premiere: 25. September 2007, Orangerie, Theater im Volksgarten
Darsteller: Ulrike Lösch-Will, Christoph Wehr

> mehr...

Die Umarmung des Skorpions

Theaterstück von Véronique Olmi
Regie & Bühne: Johann Camut
Premiere: 5. Januar 2007, Studiobühne Köln
Darsteller: Monika Barth, Heinrich Baumgartner, Maria Faust, Errol T. Harewood

> mehr...

 

 

Medea

Theaterstück von Hans Henny Jahnn
Premiere: 6. Januar 2006, Studiobühne Köln
Regie & Bühne: Johann Camut
Darsteller: Stephen Appleton, Elisabeth Clarke-Hasters, Jürgen Clemens, Sebastian Herrmann, Marco Leibnitz, Ulrike Lösch-Will, Christoph Wehr, Philip/ Annika Hoffmann

> mehr...

 

 

Mimirsbrunnr

BRD 2005, Spielfilm 83’
Buch, Produktion, Regie: Sebastian Herrmann
Kamera: Martin Kreutzer
Schnitt: Ralf Kamin
Musik: Henning Brand
Mit: Johann Camut, Lilian Steffen, Ulrike Schwab, Jürgen Christoph Kamcke, Michael Scherff u.v.m. > mehr...

 

 

Seelensprung - Alltag in der Psychiatrie

Theaterstück von Johann Camut
Uraufführung: 5. Januar 2005, Studiobühne Köln

Regie & Bühne: Johann Camut
Darsteller: Haike Aumann, Frederike Bohr, Isabell Brenner, Björn Bugri, Jens Kipper / Sebastian Herrmann, Ulrike Lösch-Will, Silke Natho, Dagmar Operskalski

> mehr...

 

 

Kleine Sünden

BRD 2002, Episodenkurzfilm 45’
Buch, Produktion, Regie: Sebastian Herrmann
Mit: Sandra Maria Schöner, Heinrich Baumgartner, Johann Camut, Uwe Moritz Eichler, Markus Frank, Sebastian Herrmann, Josef Heynert, Christoph Kamcke & Adrian Linke

> mehr...

 

 

 

 

... mehr Informationen zu den einzelnen Produktionen:

Rachearie

Theaterstück von Lars Norén

 

Kurzinhalt: Nach 24 Jahren des Sichliebens, -befriedigens, des Aneinanderwachsens und Aufeinanderabstimmens sieht Elisabeth sich mit einer neuen Realität konfrontiert. Ein unachtsames Tippen zuviel auf den Anrufbeantworter ihres Mannes enthüllt: es gibt einen Anderen. Joseph hat einen Liebhaber.

So beginn ein Kampf in ihr. Mit ihrem gerade heimgekehrten Mann. Der doch noch ihrer ist? Ein Kampf um seine Aufmerksamkeit. Um Enthüllungen. Um die Wahrheiten und Lügen aus einer langen gemeinsamen Zeit. Ein letzter hysterischer Versuch auf eine alles in allem unhysterische Liebe.

Gefühle können nicht richtig oder falsch sein.
Verzeihung?
Sie sind.
Fantatsisch.Fantastisch. Gottogott.

 

Proben: 13. August- 24. 9. 2007
Premiere: 25. September. 2007
Weitere Termine: 26.-27. 09.2007, 09.-11.11.2007, je um 20:30h
Orangerie Theater im Volksgarten, Volksgartenstr. 25, 50677 Köln

 

Regie & Bühne: Johann Camut

Darsteller: Ulrike Lösch-Will, Christoph Wehr
Dramaturgie & Assistenz: Annett Schuldt
Produktion: Ensemble Padrone, Sebastian Herrmann

| nach oben |

Die Umarmung des Skorpions
(La jouissance du scorpion)

Theaterstück von Véronique Olmi (ÜS: Nicole Stratmann-Colin)

Kurzinhalt: Was kann einem aus dem Senegal stammenden Arbeiter und einer französischen Tochter pensionierter Eltern gemein sein? Beide ergreifen sie die Flucht aus einer verunfallten Familienzusammenkunft und beide bleiben sie doch in der „Umarmung des Skorpions“ gefangen. Véronique Olmi legt im Frankreich des heute ein Stück an, das alarmierend Fäden spinnt, zwischen dem ganz alltäglichen Familienterror und einem hinter den Gardinen immer alltäglicher schwelenden Rassismus.

 

Proben: 13. 11. 2006 – 04. 01. 2007
Premiere: 05. 01. 2007
Weitere Termine: 06.-09.01.2007, 06.-10.02.2007

 

Regie & Bühne: Johann Camut

Darsteller: Monika Barth, Heinrich Baumgartner, Maria Faust, Errol T. Harewood
Dramaturgie & Assistenz: Annett Schuldt
Kostüm: Annika Schindler
Bühnenbauten: Diana Meffert

Gefördert durch das Kulturdezernat der Stadt Köln und die Kunst- und Kulturstiftung Nordrhein-Westfalen.

Eine Koproduktion des Ensemble Padrone und der Studiobühne Köln. 

 

| nach oben |

 

 

Medea

Hans Henny Jahnn

Inhalt: Die Mythologie der Medea ist knapp nacherzählt die der Königstochter von Kolchis, Priesterin, die dem Argonauten Jason unter Opferung ihres Bruders zum Goldenen Vließ verhilft und mit ihm nach Korinth flieht, ihm zwei Söhne schenkt, zu Gunsten des Throns und der Kreontochter Kreusa verraten, verlassen wird und ihre Rache über das Königshaus, ihre Kinder und Jason zieht.
Jahnn baut den Konflikt in vielen Facetten aus von denen in der Umsetzung einige besonders herausgehoben werden und die sich bereits in der Besetzung nicht etwa ob der bedingungslosen Werktreue niederschlagen. Medea ist schwarz, eine Negerin und nicht etwa farbig wie wir heute versuchen das dipolare Denken auszumerzen.
Auch formal ist diese Bearbeitung außerordentlich interessant. Jahnn arbeitet ohne Szeneneinteilung und bricht die strenge Metrik. An seine Stelle setzt er ein anderes, nahezu musikalisches System. Die Sprache dieser „Medea“ bleibt lyrisch-metrisch, wirft aber ihren Rhythmus über die Zeilen hinaus. In anschwellenden Kurven hält und verschärft Jahnn die Spannung sprachlich, der Handlung folgend. Die formale Halt- erzeugt eine Atem- Losigkeit die mehr und mehr treibt und die Gewissheit über die Katastrophe verstärkt.


Premiere: 6. Januar 2006, Studiobühne Köln
Regie & Bühne: Johann Camut
Darsteller: Stephen Appleton, Elisabeth Clarke-Hasters, Jürgen Clemens, Sebastian Herrmann, Marco Leibnitz, Ulrike Lösch-Will, Christoph Wehr, Philip/ Annika Hoffmann

Das Stück wurde nominiert für den Kölner Theaterpreis 2006.

| nach oben

 

 

Mimirsbrunnr

BRD 2005, Spielfilm 83’

Inhalt: Ein Schmugglerring in der deutschen Ostsee? Der Spezialagent Jo ahnt, dass ihn der neue Auftrag aus dem Verkehr ziehen soll. Gezwungenermaßen nimmt der notorische Einzelgänger den Auftrag an und reist auf die kleine Ostseeinsel.
Statt auf den mutmaßlichen Schmugglerring trifft Jo zunächst auf einen Kreis von eingeschworenen Eigenbrödlern. Ein Dutzend Menschen lebt auf dieser Insel - alle haben einen Posten, aber keiner mehr eine wirkliche Beschäftigung. Einzig die Bürgermeisterin scheint sich und ihr Eiland auf einen wirtschaftlich-grünen Zweig bringen zu wollen.
Die kleine Gemeinde zieht mit ihren scheinbar sinnleeren und doch in einem steten Ablauf wiederkehrenden Tätigkeiten Jo's Argwohn auf sich. Informationen werden weitergeleitet, Apparaturen produzieren ominöse Dinge, die augenscheinlich in Styroporkisten transportiert werden; Schiffe stechen in See. Und während Jo nach der Ware sucht, findet er - die Leiche des Leuchtturmwärters. Um weiteres Unglück auf der Insel zu vermeiden sieht er sich gezwungen einzugreifen. Jo stellt die Dorfbewohner zur Rede. Und kann, was er zu hören bekommt, kaum glauben...

 

Buch, Produktion, Regie: Sebastian Herrmann
Kamera: Martin Kreutzer
Schnitt: Ralf Kamin
Musik: Henning Brand
Technik: HDV 16:9, Stereo, Farbe
Kosten: 53.000.- Euro
Finanzierung: private Förderung
Verleih: N.N.
Mit: Johann Camut, Lilian Steffen, Ulrike Schwab, Jürgen Christoph Kamcke, Michael Scherff u.v.m.

| nach oben |

 

 

Seelensprung - Alltag in der Psychatrie

Johann Camut

Inhalt: Die Leute fragen: Wie bist du da reingekommen? Was sie wissen wollen ist, ob sie möglicherweise auch da drin landen werden. Es ist einfach in die Psychiatrie zu kommen, denn es ist gleichsam leicht in eine parallele Welt hineinzugleiten: die Welt der Neurosen, der Halluzinationen, der Schizophrenie. Jene Welten existieren neben der ,,normalen Welt'' und sind ihr ähnlich. Die Grenze zwischen diesen Welten ist leicht passierbar.
In einem Milieu, wo das Abnorme die normale Erwartung ist, wird das Normale niemals anerkannt.
Fünf Betroffene, zwei Pflegerinnen, ein Direktor und zwei Besucher hinterlassen den Eindruck, dass alle hilflos sind. Es gibt hier in ,,dieser Welt'' keinen, dem die Schuld zugewiesen werden kann. Es gibt nur unzureichende Methoden die keinen Betroffenen wirklich zur Genesung kommen lassen.
Das Stück ,,Seelensprung'', das überwiegend aus authentischem Material entstanden ist, nähert sich seinem Stoff nicht nur in politisch korrekter Betroffenheitsattitüde, sondern lässt in seinen Monologen und Dialogen auch viel Raum für Komisches, Groteskes und zuweilen einfach nur Beklopptes.


© Johann Camut, alle Aufführungsrechte liegen beim Ensemble Padrone - Johann Camut

 

Uraufführung: 5. Januar 2005, Studiobühne Köln

Regie & Bühne: Johann Camut
Darsteller: Haike Aumann, Frederike Bohr, Isabell Brenner, Björn Bugri, Jens Kipper / Sebastian Herrmann, Ulrike Lösch-Will, Silke Natho, Dagmar Operskalski

| nach oben |

 

 

Kleine Sünden

BRD 2002, Episodenkurzfilm 45’

Inhalt: In sieben Episoden werden die sieben Todsünden durch eine Gruppe von sieben Männern und einer Frau augenzwinkernd verhandelt. Das Ego des Einzelnen steht über dem Wohl des Anderen; so können hochtrabende Pläne nicht aufgehen.

 

Buch, Produktion, Regie: Sebastian Herrmann
Material: MiniDV
Kosten: 7.000.- Euro
Finanzierung: eigene
Mit: Sandra Maria Schöner, Heinrich Baumgartner, Johann Camut, Uwe Moritz Eichler, Markus Frank, Sebastian Herrmann, Josef Heynert, Christoph Kamcke & Adrian Linke

| nach oben |

 

 

weitere Kurzfilme:

 

Symphony for a Devil

A/ BRD 2004, Kurzfilm 4’

Buch, Produktion, Regie: Sebastian Herrmann
Material: MiniDV
Kosten: keine

Schlaf. Der Gott des Schlafes schläft nicht mehr. Die Symphonie der Bagger raubt alles - auch den letzten Nerv.

 

Abserviert

BRD 2002, Kurzfilm 20’

Buch, Produktion, Regie: Johann Camut
Material: MiniDV
Kosten: 5.000.- Euro
Finanzierung: eigene

Stillleben in einem Café. Er bekommt nicht was er bestellt hat. Sie will ihrem Mann sagen, dass sie schwanger ist. Die junge Frau ist vom Alten an der Bar betört und die neue Kellnerin mit Allem überfordert.

 

Esther

BRD 2001, Kurzfilm 30’

Buch, Produktion, Regie: Johann Camut
Material: MiniDV
Kosten: 13.500.- Euro
Finanzierung: eigene

Esther, eine junge Frau auf der Schwelle des Erwachsen – Werdens, begegnet in ihrem Unterbewusstsein vier personifizierten Ich – Zuständen. Diese Begegnungen verändern ihr Leben.

| nach oben |